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Hafenkultur

 
 
 
 
Hafenkultur, Raum-und Klanginstallation, Duisburg, 2004

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen gestaltete der Moerser Künstler Andreas Pasieka mit der Mönchengladbacher Bildhauerin Christiane Bethke eine schwimmende Raum- und Klanginstallation als Auftragsarbeit des Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes.

Auf einer Fläche von 30 mal 30 Metern wurden 36 Rettungsringe im Quadrat angeordnet und durch unter Wasser befestigte Seile fixiert. Auf 18 Rettungsringen wurden Rimowa-Aluminiumkoffer hochkant aufgestellt und in den Eckpunkten des Quadrats wurden in den Koffern Lautsprecher installiert. So konnte man am Innenhafen um das Quadrat herumlaufen und sich quadrophonisch beschallen lassen.

Das Innenleben der Koffer wurde von SchülerInnen des Mercatorgymnasiums gestaltet. Die Klanginstallation von Andreas Pasieka war in drei Teile geteilt. Im ersten Teil waren Walgesänge zu hören als Symbol für den Weltreisenden ohne Reisepass. Im zweiten Teil wurden aus Sprachreiseführern in 35 Sprachen Sätze aus dem Bereich Essen und Trinken zitiert, ein wahrhaft babylonisches Sprachgewirr. Der dritte Teil schließlich wurde unter Mitarbeit der SchülerInnen gestaltet.

Mit Mp3-Recordern ausgestattet hatten sie einige Tage lang in der Innenstadt Duisburger Bürger zu den Interkulturellen Wochen interviewt. Teile dieser Interviews wurden mit speziell komponierter Musik zu einer Klangcollage verarbeitet.

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